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  Kathy und der Große Krieg
 

Kathy und der Große Krieg


Im Schmelzmond des Jahres 64 nach Gründung des Königreichs Kratorniland erobern die Soldaten von Königin Hedobolica, der zweiten Ehefrau von Kathys Vater, König Arnold III., den Heiligen Berg (Mons Sanctus). Hagios, Kathy und die Heiligen Jungfrauen fliehen nach Südwesten zur Mündung des Katharmós ins Aionische Meer.
König Arnold III., den seine Frau ermorden wollte, flieht nach Rawnina, dem riesigen Reich östlich des Barranca-Gebirges,
von dem nur ein kleiner Teil auf der Landkarte zu sehen ist.


Im Lenzmond beginnt der Große Krieg damit, dass Großfürstin Lenka von Rawnina ihre Armee nach Kratorniland schickt, um das Land für König Arnold zurückzuerobern. Die von Kathys Onkel Wolfhart von Wolfen, dem Häuptling des Wolf-Clans, und Bernold von Bärenfels, dem Häuptling des Bären-Clans, angeführte Clan-Allianz verbündet sich mit der Armee aus Rawnina. Die von Kronprinz Hussein befehligte Armee des Königreichs Khayal kämpft auf der Seite der Söldnertruppe von Königin Hedobolica von Kratorniland. Die obige Landkarte zeigt Kratorniland und seine Nachbarstaaten zu Beginn des Großen Kriegs.

Kurz vor Beginn des Großen Kriegs, am ersten Tag des Lenzmonds, hat Kathy an der Mündung des Katharmós ins Aionische Meer die Heilige Republik Kathármia gegründet.
Der neue Staat besteht zunächst nur aus dem Kloster der Heiligen Jungfrauen (in den Landkarten mit einem Kreuz markiert, dem Dorf Wuchow am Rand der Schlucht der Schrecken und dem zwischen diesen beiden Eckpunkten liegenden Land.
Schon bald reicht die Heilige Republik Kathármia vom Katharmós bis zum Nordufer des Gizára und vom Aionischen Meer bis zu der Straße, die von Wuchow nach Süden zur Brücke über den Gizára führt. Nur die Freie Hafenstadt Orapolis verweigert einen Anschluss an die Heilige Republik Kathármia und will autonom bleiben.

Die von Kathy und Hagios verfasste Nationalhymne von Kathármia  lautet:
Wir wollen frei sein in unser’m Land, wir wollen glücklich sein in Gottes Hand, wir pfeifen auf den ganzen Wohlstandsmist, wir machen nur, was sinnvoll ist.

Wir leben unabhängig von der Welt, wir leben einfach hier und ohne Geld, wir sind zufrieden in Enthaltsamkeit, nur wer verzichtet, bringt es weit.

Wir sind in der Natur bei Tag und Nacht, denn die Natur die ist von Gott gemacht, wir woll’n sie schü-ützen und versteh’n und sie mit wachen Augen seh’n.

Die Kameradschaft die ist unser höchstes Gut und die Gemeinschaft gibt uns Kraft und Mut, wir wollen immer gute Freunde sein und setzen uns’re Kräfte ein.


Melodie: He’s Got the Whole World in His Hands (www.youtube.com/watch?v=kDBJNQiugnM)
Text: Harry Theodor Master, 1980

(Das Lied war der täglich gesungene Lagersong in dem von Harry T. Master 1980 geleiteten Jungpfadfinderlager Stammestreffen in Frunana, wobei der Name des fiktiven afrikanischen Landes Frunana zusammengesetzt ist aus den Wörtern frei, unabhängig und natürlich.)


Kathy beginnt mit dem Wiederaufbau des Kloster der Heiligen Jungfrauen rings um die Kapelle der Heiligen Sophrosyne, die als einziges Gebäude unversehrt blieb, als Kathys Großvater, König Arnold der Schreckliche, das Kloster im Jahr 41 nach Gründung des Königreichs Kratorniland dem Erdboden gleichmachte. In unmittelbarer Nähe der Kapelle befindet sich das Kapitelhaus, in dem Kathy und die Heiligen Jungfrauen wohnen. Im Kuratenhaus wohnt Hagios zusammen mit seinem Bruder Maludir und seinem Gehilfen, dem Zwerg Leonhard. Im Haus rechts daneben entsteht das Landkarten-Archiv von Cato, dem Kartographen, der aus seinem ursprünglichen Haus am Rand des Marderwalds bei Kriegsbeginn nach Kathármia geflohen ist.
Im Pförtnerhaus am Eingang des Klosters wohnen Haushofmeister Piz und Torwächter Pozzi. Daneben entstehen die Unterkünfte für die Mitglieder der Leibgarde. Rechts davon, am nordöstlichen Ende des Klosters, befinden sich die Stallungen für die Einhörner und Pferde, direkt daneben ist der Reitplatz.
Links unten, im Südosten, ist der Klostergarten, wo Gewürze und Heilkräuter gegen Krankheiten wachsen.
Der gesamte Bereich auf der Südseite des Klosters dient der Landwirtschaft. Hier werden Kühe, Ziegen, Schafe und Hühner gehalten, außerdem wird Obst, Gemüse und Getreide angebaut. Die Lebensmittel werden im Fruchtkasten gelagert.
Am westlichen Ende des Klosters entstehen Werkstätten und eine Mühle. Neben der Spielwiese wird ein Badesee angelegt, der von dem klaren Wasser des Katharmós gespeist wird. Später wird zwischen der Mühle und den Werkstätten ein Anlegesteg für Schiffe gebaut.

Die von Kathy und Hagios verfasste Klosterhymne  lautet:
Schwestern, ruft gemeinsam: Lasst uns standhaft sein, standhaft sein, standhaft sein! Die Bösen kommen nicht in unser Kloster rein, ja wir lassen sie nicht rein!
Wir halten fest zusammen, so sind wir nie allein; wenn jede etwas Rücksicht nimmt, werden alle glücklich sein.
Schwestern, ruft gemeinsam: Lasst uns standhaft sein, standhaft sein, standhaft sein! Die Bösen kommen nicht in unser Kloster rein, ja wir lassen sie nicht rein!
Wir leben hier bescheiden und nicht in Saus und Braus; wer schlemmen will und Luxus liebt, den werfen wir hinaus.
Schwestern, ruft gemeinsam: Lasst uns standhaft sein, standhaft sein, standhaft sein! Die Bösen kommen nicht in unser Kloster rein, ja wir lassen sie nicht rein!
Wir können uns beherrschen, der Versuchung widersteh’n; wenn einer uns verführen will, kann er gleich wieder geh’n.

Schwestern, ruft gemeinsam: Lasst uns standhaft sein, standhaft sein, standhaft sein! Die Bösen kommen nicht in unser Kloster rein, ja wir lassen sie nicht rein!
Keiner kann uns besiegen, denn wir sind stark und gut; der allmächtige liebe Gott, der gibt uns Kraft und Mut.
Schwestern, ruft gemeinsam: Lasst uns standhaft sein, standhaft sein, standhaft sein! Die Bösen kommen nicht in unser Kloster rein, ja wir lassen sie, wir lassen sie, wir lassen sie nicht rein!

Melodie: Joshua Fought the Battle of Jericho  (www.youtube.com/watch?v=AWOHzL9anVc)
Text: Harry Theodor Master, 1985

(Das Lied war mit dem Titel Brüder, ruft gemeinsam: Lasst uns standhaft sein und einem auf Gallier und Römer bezogenen Text der täglich gesungene Lagersong in dem von Harry T. Master geleiteten Jungpfadfinderlager Das Dorf der standhaften Gallier im Sommer 1985.)

Für die immer zahlreicher werdenden Flüchtlinge, die aus den Kriegsgebieten nach Kathármia fliehen, hat Kathy in dem nahezu unbewohnten Land zwischen der Lodosa und dem Kloster ein Auffanglager aus Jurten errichtet. Dort ist auch zunächst das Heilig-Kreuz-Lazarett untergebracht, in dem sich Kathys beste Freundin Gabi um die Verletzten kümmert und um Frauen und Mädchen, die von den Soldaten misshandelt wurden. Das Lazarett wird später ins Kloster verlegt.


Als Kathy ihren Vater im Samok, dem roten Palast von Rawnina, besucht, lernt sie dort Tinus Rap, den Großkanzler von Rawnina, kennen. Er ist der Einzige, der an einem schnellen Ende des Kriegs interessiert ist. Kathy ist davon überzeugt, in ihm einen Verbündeten gefunden zu haben, der ihre Friedensbemühungen unterstützt. Tinus Rap hilft Kathy mehrfach in schwierigen Situationen und rettet ihr das Leben. Doch was sind seine wahren Motive?



Was Kathy während des Großen Kriegs erlebt, könnt ihr im Roman KATHY UND DER GROßE KRIEG lesen.
 

 
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